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Die wichtigsten Schachregeln

Zusammengestellt von Christian Markus Grill

Allgemeines

Schach wurde vermutlich um 1000 nach Chr. in Indien erfunden und wird auf einen mit 64 Feldern aufgeteiltem Spielbrett gespielt. Jeder der beiden Spieler hat folgende 16 Schachfiguren. Acht Bauern, zwei Pferde (Springer), zwei Türme, zwei Läufer, eine Dame und einen König.

Ziel des Spiels

Beide Spieler versuchen, den gegnerischen König schach-matt zu setzen. Das heißt, das die Königsfigur sich weder auf ein freies, nicht bedrohtes Feld flüchten noch angreifen kann.

Figur
Zulässige Züge der jeweiligen Schachfiguren
Bauer
Zugrichtung : nur vorwärts
Zugstärke : Der erste Zug des Bauern darf bis zu zwei Feldern, alle folgenden Züge nur ein Feld weit sein.
Kampfrichtung : Der Bauer schlägt nur diagonal vorwärts
( quer nach links oder rechts )
Besonderheit : Gelingt es einem Bauern, ans andere Ende des Schachbretts zu ziehen, so erhält der Mitspieler eine zuvor verlorene Spielfigur ( bsp. die Dame ) zurück.
Läufer
Zugrichtung : nur diagonal ( quer vorwärts oder rückwärts )
Zugstärke : beliebig viele Felder
Kampfrichtung : diagonal, wie die Zugrichtung
Springer / Pferd
Zugrichtung : beliebige, aber L-förmige Richtung
Zugstärke : stets drei Felder
Kampfrichtung : L-förmig, wie die Zugrichtung
Turm
Zugrichtung : nur horizontal und vertikal
Zugstärke : beliebig viele Felder
Kampfrichtung : horizontal bzw. vertikal, wie die Zugrichtung
Dame
Zugrichtung : in allen Richtungen, beliebig viele Felder
Zugstärke : beliebig viele Felder
Kampfrichtung : wie die Zugrichtung
König
Zugrichtung : in allen Richtungen
Zugstärke : maximal ein Feld
Kampfrichtung : wie die Zugrichtung
Besonderheit : Der König ist die wichtigste Schachfigur.

Der Schäferzug

Mit Hilfe dieses Eröffnungszuges (der weißen Figuren) ist es möglich, den Gegner mit nur vier Zügen schach-matt zu setzen.

(Bauer) von Feld E2 auf Feld E4,
(Läufer) von Feld F1 auf Feld C4,
(Dame) von Feld D1 auf Feld H5



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