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GRILLS COMPUTER CORNER
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Der Kern von Linux (Kernel, das eigentliche Betriebssystem) wurde ursprünglich an der Universität Helsinki in Finnland von Herrn Linus Torvalds (er studierte dort Informatik) entwickelt, welche im Laufe der Zeit - durch die Zusammenarbeit zahlreicher Computerspezialisten - ständig weiterentwickelt wurde. Das erste öffentliche Release 0.01 des Linux-Kernels stand ab September 1991 zur Verfügung. Linux ist heute in mehreren unterschiedlichen Distributionen erhältlich. Zu den bekanntesten Distributionen zählen unter anderem SuSE Linux und Red Hat Linux. Durch die jahrelange engagierte Weiterentwicklung ist Linux ein mächtiges Betriebs- und Serversystem zugleich geworden, welches viele "IBM-kompatible PC-Standards" unterstützt. Mit Hilfe der "offenen Quellen" kann Linux nahezu beliebig an etliche individuelle Systembedürfnisse angepaßt werden. Linux eignet sich aufgrund seiner Stabilität, Geschwindigkeit, Softwarevielfalt und Einsetzbarkeit sowohl als Standalone-PC und als Server-Station. Linux wird oftmals in Verbindung mit der freien Software Apache HTTP-Server als Webserver im Internet sowie in Intranets eingesetzt. Da der Apache-Server durch etliche Module vielfach erweitert werden kann (bspw. SQL-Datenbankanbindung, SSL, etc.) gibt es kaum einen Webserver-Bereich, indenen die beliebte und leistungsstarke Linux-Apache-Kombination nicht bevorzugt eingesetzt werden könnte. Ein Linuxserver kann neben den Aufgaben eines Webservers auch bspw. in Windows-Netzen als Fileserver dienen und so den angeschlossenen Clients Speicherkapazität und den gemeinsamen Zugriff auf Dateien und Ordnern (Verzeichnisse) zur Verfügung stellen. Eine Möglichkeit diesbzgl. wäre die Nutzung des File Transport Protokolls (FTP) auf TCP/IP-Basis, welches eine wichtige Säule des Internets darstellt. Eine andere Variante bietet u.a. der Serverdienst Samba, welcher sich in eine bestehende lokale Windows-Netzwerkumgebung integrieren läßt. Wenn eine ständige Verbindung vom Client aus auf die Plattenkapazität des Linuxservers bestehen soll, ist die Verwendung des Samba-Servers von Vorteil, da hierfür keine FTP-Sitzungen gestartet werden müssen und zudem auch die am Linuxserver angeschlossenen Drucker verwendet werden können. Als weiteren Vorteil von Samba als Fileserver wäre zu nennen, das Samba wenig Systemressourcen benötigt und sich so viele Clients gleichzeitig auf dem Linuxserver anmelden können. Wie bei Linux im Allgemeinen üblich, ist auch beim Samba-Server der verfügbare Arbeitsspeicher (RAM) eher maßgebend, als die CPU-Stärke. In diesem Sinne ist auch der Spruch: "RAM ist durch nichts zu ersetzen. Außer durch mehr RAM." :-) in Linux-Kreisen populär geworden. Wenn man also die Leistungsfähigkeit eines Linuxservers steigern wollte (bspw. um weitere Clients anschließen zu können), so würde man wohl zunächst den Arbeitsspeicher erweitern und nachfolgend die CPU-Leistung. Linux, als freies Betriebssystem stellt also eine robuste Basis für die unter Linux zahlreich verfügbaren Serverdienste (HTTP-Server, FTP-Server, File-/Print-Server, SSL, TCP/IP, etc.) dar und ist in auch Netzen mit unterschiedlichen Serversystemen integrierbar. Linux kann sowohl auf einem PC sowie auf einem Rechner mit mehreren Prozessoren betrieben werden (Multi-Prozessorfähigkeit) und unterstützt Arbeitsspeicher-Kapazitäten auch im Gigabyte-Bereich. Daher ist Linux - je nach Hardware-Ausstattung - in kleinen Netzwerken genauso effizient einsetzbar, wie auch in größeren Netzwerken. Durch die grafische Benutzeroberfläche "KDE" bzw. "Gnome" ist Linux mitlerweile anwenderfreundlicher geworden und kann nunmehr auch in allen Bereichen eingesetzt werden, die eine solche GUI bedürfen. So sind Multimedia-Anwendungen, wie z. B. Spiele oder Internet-TV, etc. gleichfalls möglich.
Weitere Informationen zum Thema Linux finden Sie bspw. unter:
bzw. in meinem Web-Kompaß unter der Rubtik "Internet / Computer". |
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